Netbooks gehören aktuell zu den absoluten Bestsellern im Elektronikbereich. Kein Wunder, denn die Geräte sind leicht, klein und schon ab 350 Euro zu haben.
Die Geräte eignen sich, um Office-Anwendungen zu nutzen oder im Internet zu surfen. Für rechenintensive Anwendungen wie aufwendige 3D-Spiele reichte die Leistung aber bislang nicht aus.
Jetzt haben die Hersteller allerdings aufgerüstet: Neue Netbooks gibt es auch mit Zweikern-Prozessoren,die mehr Rechenleistung versprechen. Die Zeitschrift Computerbild hat sich die neue Netbook Generation genauer angeschaut.
Im Netbook Test waren fünf der acht Testkandidaten mit dem Zweikern-Prozessor Intel Atom N550 ausgestattet – Geschwindigkeitsvorteile gegenüber den Einkern-Modellen brachte das allerdings nur bedingt.

Der Testsieger: Das Netbook Asus Eee PC 1015PN
So waren die Zweikerner bei Officeanwendungen nur geringfügig schneller als die Netbooks mit einem Prozessor. Der Flaschenhals war der kleine Arebitsspeicher von nur einem Gigabyte. Bemerkbar machten sich die Zweikern-Prozessoren hingegen bei Bild-, Video- und Tonbearbeitung.
Im Test setzte sich der Asus Eee PC 1015PN (aktueller Preis: rund 380 Euro) knapp an die Spitze. Das Gerät arbeitet flott und bietet einen entspiegelten Bidlschirm. Außerdem ist der Testsieger mit einem Extra-Grafikchip für Spiele ausgerüstet.
Wer sich ein Netbook kaufen möchte, sollte auch auf die Festplattengröße achten. In den günstigen Modellen ist häufig nur eine 160 GB Festplatte verbaut, während neue Geräte oft mit einer 250 GB Festplatte ausgerüstet werden.

Was leistet der EeePC 1215N von Asus? Die Redaktion von Golem.de stellt das Netbook in einem Video vor.