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Download: AirPrint mit jedem Drucker nutzen

Mit einer kostenlosen Software AirPrint mit jedem Drucker verwenden

Apples AirPrint ermöglicht es, Dokumente direkt von einem iPhone, einem iPod Touch oder einem Apple iPad zu drucken. Die praktische Funktion hat einen großen Haken: Der Drucker muss AirPrint unterstützen und die Anzahl der AirPrint-fähigen Drucker ist bislang noch sehr überschaubar. Das kostenlose Programm AirPrint Activator bietet hier eine Lösung an. Nach der Installation kann jedernetzwerkfähige Drucker via AirPrint angesprochen werden.

In unserem Test mit einem Samsung CLP 320 Laserdrucker hat die Software problemlos funktioniert. Im Vergleich zu einem “echten” AirPrint-fähigen Drucker hat der Workaround allerdings einen Haken: Der Druckvorgang wird von dem iOS-Gerät zunächst an den stationären Mac und von dort zum Drucker geschickt. Voraussetzung für die Nutzung ist also, dass der stationäre Rechner eingeschaltet ist.

Das Programm AirPrint Activator steht aktuell in der Version 2.0 zur Verfügung und kann kostenlos von dieser Website heruntergeladen werden.

Wer sich stattdessen einen AirPrint-fähigen Drucker kaufen möchte, findet hier eine Übersicht der bislang erhältlichen Modelle:

Übersicht: AirPrint-fähige Drucker

  • HP ENVY 114 e-All-in-One-AirPrint-Drucker (Preis: Rund 250 Euro)
  • HP Photosmart Plus e-All-in-One (Preis: Rund 150 Euro)
  • HP Photosmart 5510 e-All-in-One (Preis: Rund 100 Euro)
  • HP Officejet Pro 8500A Plus e-All-in-One (Preis: Rund 300 Euro)
  • HP LaserJet Pro CM1415-Multifunktions-Farbdrucker (Preis: Rund 400 Euro)
  • HP Photosmart 7510 e-All-in-One AirPrint-Drucker (Preis: Rund 200 Euro)
  • HP OfficeJet 6500A Plus eAiO (Preis: Rund 200 Euro)
  • Epson Stylus Photo PX730WD AirPrint-Drucker (Preis: Rund 180 Euro)
  • HP Color LaserJet Pro CP1525nw (Preis: Rund 280 Euro)
  • HP Photosmart Premium mit Fax e-All-in-One (Preis: Rund 250 Euro)

 

Übersicht: Diese Webcams sind mit Mac OS kompatibel

Ich werde immer mal wieder von Leser/innen gefragt, welche empfehlenswerte Webcams mit Mac OS kompatibel sind. Zwar sind in den Macbooks und in den iMacs bereits Kameras integriert, wer aber beispielsweise einen Mac Mini einsetzt, muss sich eine optionale Cam zulegen.

In der nachfolgenden Liste habe ich empfehlenswerte Kameras zusammengestellt.

Natürlich freue ich mich über Ergänzungen und Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

  • Eine günstige Webcam für Apple-Nutzer: Die Creative Live! Cam Chat HD

    Creative LIVE! Cam Chat HD (rund 30 Euro)
    Die Webcam zeichnet in HD-Qualität (720p) und bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Einen Autofocus besitzt diese Kamera nicht. Abgesehen davon liefert sie aber eine gute Bildqualität und ist einfach einzurichten. Mit rund 30 Euro ist die Live! Cam Chat HD eine günstige Webcam, die mit Mac OS kompatibel ist.

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  • Creative Live! Cam Socialize HD Webcam (ca. 50 Euro)
    Die Creative Live! Cam ist ebenfalls Mac OS-kompatibel und unterstützt eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde. Laut den Erfahrungsberichten liefert die Cam auch in dunkleren Räumen eine gute Bildqualität. Bei sehr hellen Lichtverhältnissen ist das Bild allerdings schnell überstrahlt. Die Einrichtung ist kinderleicht und auch mit dem integrierten Mikrofon sind die Käufer sehr zufrieden.
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  • Logitech C910 USB HD Webcam (ca. 80 Euro)
    Die C910 bietet eine Auflösung von 1920×1080 Pixel und ermöglicht somit Videotelefonate in HD-Qualität. Außerdem zeichnet die Kamera Schnappschüsse mit 10 Megapixel auf. Das integrierte Mikrofon soll Echoeffekte reduzieren – Logitech setzt hierfür auf die so genannte “Logitech RightSound”-Technologie. Laut den Testberichten macht die C910 auch bei schlechteren Lichtverhältnissen noch einen guten Job – bei einem Preis von rund 80 Euro kann man das aber auch erwarten.

 

Anleitung: Mit Time Machine Daten auf Netzwerkfestplatten sichern

Time Machine ist eine praktische Backup-Software von Mac OS – die allerdings einen Nachteil hat: Von Haus aus unterstützt die Software keine Datensicherung auf Netzwerkfestplatten. Über diese fehlende Funktion ahbe ich mich schon öfter geärgert, da ich zu Hause die Daten auf meinem Notebook via WLAN auf eine externe Festplatte sichern möchte, die sich an einem Mac Mini befindet.

Das Problem lässt sich allerdings relativ einfach lösen:

  1. Im Programme-Ordner unter Dienstprogramme das Termin aufrufen
  2. Im Terminal die Zeile defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1 eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen.
  3. Fertig.

Time Machine von Apple: So lassen sich Daten auf Netzwerkfestplatten sichern

Anschließend zeigt Time Machine in den Einstellungen auch Netzwerklaufwerke an, die bislang nicht unterstützt wurden und eine Datensicherung via WLAN ist problemlos möglich, wenngleich der Backup-Vorgang etwas langsam ist.

Bleibt noch anzumerken, dass die entsprechende Funktion offiziell nicht von Apple unterstützt wird – es ist also nicht auszuschließen, dass der Backup-Vorgang doch nicht reibungslos funktioniert oder Probleme bei der Wiederherstellung der Daten auftreten. (gefunden im Forum von MacRumors). Möglicherweise wird Apple mit der nächsten Mac OS Version die Funktion offiziell unterstützen.

Ausführliche Informationen zu Time Machine findet Ihr auf der entsprechenden Produktseite von Apple.

 

Filezilla: Kostenloser FTP Client für den Mac

Filezilla: Ein Open Source FTP Client für Mac OS

Filezilla ist ein empfehlenswerter kostenloser FTP Client für Mac OS.

Die Freeware bietet alle wichtigen Funktionen, wie beispielsweise die Verwaltung von verschiedenen FTP-Sites, anpassbare Befehle, eine automatische Timeout-Erkennung, Firewall-Support und SFTP-Unterstützung. Auch praktische Funktionen wie die Wiederaufnahme von abgebrochenen Up- und Downloads, Drag and Drop und eine Download / Upload Queue gehören zum Funktionsumfang des Open Source FTP Clients.

Die Oberfläche des Programms ist übersichtlich und weitgehend selbsterklärend gestaltet. Sollten dennoch Fragen auftreten, empfiehlt sich ein Blick in die FAQs auf der Homepage.

Filezilla liegt aktuell in der Version 3.2.7.1 vor. Bei dem Download solltet Ihr darauf achten, das Programm ausschließlich von der offiziellen Homepage zu beziehen, da es einzige Abzocker gibt, die das eigentlich kostenlose Programm kostenpflichtig zum Download anbieten.

EyeTV: Fernsehen auf dem Mac

EyeTV: TV-Software auf dem Mac

Seit fast einem Jahr nutze ich die Software EyeTV von Elgato, um auf meinem Mac Fernsehen zu gucken.

Das Programm bietet alle wichtigen Funktionen und einige praktische Extras, wie beispielsweise:

  • die Möglichkeit das Fernsehprogramm anzuhalten und aufzunehmen
  • eine übersichtliche elektronische Programmzeitschrift
  • Serien-EPGs erstellen, um ganze Staffeln einer Serie aufzunehmen
  • den Mac automatisch aus dem Ruhezustand aufzuwecken, um eine Aufnahme zu starten

Praktisch finde ich auch die Bearbeitenfunktion, mit der man ganz einfach Werbung oder andere unerwünschte Inhalte aus einer Aufnahme entfernen kann.

Die für mich wichtigste Funktion ist aber die Möglichkeit, Aufnahmen automatisch in iTunes zu übertragen und am iPhone, iPad oder via Apple TV anzuschauen.

Mit der für 3,99 Euro optional erhätlichen Elgato EyteTV App für das iPhone / den iPad können nicht nur Aufzeichnungen, sondern auch das Live TV betrachtet werden (Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Mac eingeschaltet ist).

EyeTV bietet eine aufgeräumte Oberfläche und ist intuitiv zu bedienen. Leider ist die Software mit 79,95 Euro auch relativ teuer. Das Programm ist im Online-Shop des Herstellers als Download erhältlich.

TotalFinder: Der bessere Finder für Mac OS

Pimp my Finder: Mit dem TotalFinder

Ich bin wirklich ein großer Fan von Mac OS und habe eigentlich nichts an dem Betriebssystem zu kritisieren. Mit einer – allerdings sehr nervigen – Ausnahme: Die Dateiverwaltung mit dem Finder macht wirklich keinen Spaß, weil wichtige Funktionen schlichtweg fehlen.

Zum Glück gibt es mit der Software TotalFinder eine schöne Lösung für dieses Problem. Die Erweiterung ist für 15 Dollar erhältlich und erweitert den Finder mit den Funktionen, die er dringend benötigt:

  • Tabbed Browsing
    ..ermöglicht die Verwaltung von mehreren Fenstern ähnlich wie in Google Chrome.
  • DualMode
    …stellt zwei Finder-Fenster nebeneinander dar (endlich!)
  • Folders on Top
    …sorgt dafür, dass Ordner immer als erstes angezeigt werden.
  • Show System Files
    …ist glaube ich selbsterklärend ;-)
  • …und einige weitere praktische Funktionen!

Nachfolgend noch ein Video, in dem die wichtigsten Funktion des TotalFinders gezeigt werden:

Die Software kann 14 Tage lang unverbindlich getestet werden – der Download lohnt sich!

Empfehlenswerte Freeware für Mac OS

Auf der Suche nach kostenlosen Programmen für Mac OS? Im Vergleich zu Windows ist die Auswahl an Freeware für das Betriebssystem für Apple zwar geringer, aber mit etwas Geduld lassen sich gute Programme finden.

Nachfolgend meine Highlights:

  • Notizverwaltung: Evernote
    Mit der Freeware Evernote lassen sich ganz wunderbar Notizen verwalten und via Desktop, Browser oder einer mobilen App abrufen. Die Notizen werden dabei automatisch zwischen den verschiedenen Plattformen synchronisiert.
  • FTP Programm: Filezilla
    FileZilla ist ein Open Source Programm für den Zugriff auf FTP Server mit allen wichtigen Funktionen.
  • Twitter-Client: TweetDeck
    Wer einen guten Twitter Client für den Mac sucht, sollte sich unbedingt TweetDeck anschauen. Das kostenlose Programm unterstützt mehrere Accounts und bietet eine aufgeräumte Oberfläche.
  • Screenshots erstellen: Skitch
    Mit Skitch lassen sich unter Mac OS kompfortabel Screenshots erstellen, bearbeiten (z.B. mit Notizen versehen) und auf Wunsch im Web veröffentlichen.
  • Dateien sichern und synchronisieren: Dropbox
    Mit dem Online-Dienst Dropbox können Dateien mit mehreren Rechnern synchronisiert und mit Freunden getauscht werden. Auf diesem Weg wird auch automatisch ein Backup der Dateien angelegt (beispielsweise auf einem zweiten Rechner).