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Kingston Wi-Drive: Diese Festplatte lässt sich an das iPad anschließen

Das neue Apple iPad bietet zwar mindestens 16 GB Speicher, trotzdem kommt man je nachdem wie man das Tablet einsetzt schnell an die Speichergrenzen – zum Beispiel dann, wenn man auf einer längeren Reise ist und unterwegs auf dem iPad Filme anschauen möchte.

Mit einer externen Festplatte, die an das iPad angeschlossen wird, lässt sich der Speicher des Tablet PCs flexibel und relativ preiswert erweitern. So bietet der Hersteller Kingston mit der „Wi-Drive“ zum Beispiel eine Festplatte an, die drahtlos mit einem iPad, iPhone oder einem iPod Touch verbunden wird.

Kingston Wi-Drive: Eine Festplatte für das Apple Ipad (klicken für eine größere Ansicht)

Musik, Videos oder andere auf der Festplatte gespeicherte Dateien können mit einer kostenlos erhältlichen App auf einem iOS-Gerät genutzt werden. Die Wi-Drive ermöglicht dabei auch den Zugriff von mehreren iOS-Geräten gleichzeitig. So können auf einer längeren Autofahrt die Kleinen auf dem Rücksitz beispielsweise problemlos unterschiedliche Filme anschauen.

Der integrierte Akku hat eine Laufzeit von vier Stunden (Dauerbetrieb), bevor er wieder aufgeladen werden muss. Die Wi-Drive wird wie jeder andere externe Datenträger ganz normal über den USB-Anschluss mit neuen Dateien befüllt. Kingston setzt beim Wi-Drive auf einen Flash-Speicher, der für den mobilen Einsatz ausreichend robust sein sollte. Mit den kompakten Abmessungen (121.5 mm x 61.8 mm x 9.8 mm) lässt sich das Wi-Drive problemlos im Handgebäck verstauen.

Die Wi-Drive ist mit 16 und 32 GB Speicherplatz erhältlich. Die 16 GB Version kostet rund 40 Euro, während die 32 GB Version für rund 80 Euro im Handel verfügbar ist. Erhältlich ist das Produkt zum Beispiel bei Amazon.de.

Update
Wie Golem.de berichtet, ist die Festplatte jetzt auch mit 64 GB Speicher erhältlich. Außerdem hat der Hersteller eine App für Android Smartphones veröffentlicht.

Alternativen zum Wi-Drive

Es gibt noch weitere Hersteller, die externe Festplatten für den Anschluss an ein iPad oder andere iOS-Geräte anbieten. So bietet Seagate mit der GoFlex Satellite STBF500200 zum Beispiel eine Lösung an, die mit 500 GB deutlich mehr Speicherplatz als das Wi-Drive bietet.

Die Verbindung zum iPad erfolgt hier ebenfalls schnurlos via WLAN. Mit einem Preis von rund 160 Euro ist das Produkt allerdings auch deutlich teurer. Die Satellite STBF50020 schafft laut dem Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden.

Freecom bringt flache externe Festplatte

Freecom hat die Mobile Drive Mg vorgestellt – eine externe und sehr flache Festplatte für Apple Computer.

Das Mobile Drive Mg besitzt ein robustes Magnesiumgehäuse, das optisch gut zu Apples MacBooks passen sollen. Die Festplatte ist nur 10 mm hoch und laut dem Hersteller die dünnste externe Festplatte, die zur Zeit erhältlich ist.

Die externe Festplatte verfügt über eine USB 3.0 Schnittstelle, der Datenübetragungen von rund 130 MB/s unterstützt.

Freecom zeigt eine sehr flache externe Festplatte für Apple Computer

Das Mobile Drive Mg ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Modelle unterscheiden sich in der Speichergröße (320 und 750 GB) und darin, dass eine Variante neben einer USB 3.0 Schnittstelle auch über FireWire verfügt.

Die Varianten und Preise der Mobile Drive Mg Festplatte

  • 320GB (USB 3.0): UVP EUR 79,95
  • 750GB (USB 3.0): UVP EUR 119,95
  • 750GB (USB 3.0 & FireWire): UVP EUR 129,95

USB 3.0 Festplatten im Test

Der Testsieger: AluDisc 3.0 2 TB

Eine externe Festplatte gehört mittlerweile schon fast zur Grundausstattung – egal ob man sie für die Datensicherung, als Speichererweiterung oder den Transport großer Datenmengen verwendet.

Einen Haken haben aber die aktuell erhältlichen USB 2.0 Varianten der externen Festplatten: Es dauert relativ lange, bis größere Dateien auf der Festplatte gespeichert sind. Wer also häufig mit großen Dokumenten arbeitet, sollte über den Kauf einer USB 3.0 Festplatte nachdenken. Mit USB 3.0 lassen sich Daten mit bis zu 625 Megabyte (MB) pro Sekunde übertragen, während USB 2.0 lediglich 60 MB schafft. Zum Vergleich; Selbst Festplatten mit aktuellster Technik (SSD-Modelle) schaffen maximal etwa 160 MB pro Sekunde.

Die Zeitschrift Computerbild hat 14 externe 3.0 Festplatten im 2,5 Zoll Format und 16  Modelle im 3,5 Zoll Format getestet. Die Zeitschrift hat die Festplatten sowohl an 2.0 als auch an 3.0 Anschlüssen getestet.

Das Testergebnis: Die 3,5-Zoll-Festplatten leisten am 3.0-Anschluss durchschnittlich 93 MB und sind damit 3,5-mal schneller als am USB-2.0-Anschluss, der lediglich 26 M B schafft.

So dauerte beispielsweise das Kopieren eines fünf Gigabyte großen Videos von Festplatte auf PC beim Test- und Preis-Leistungs-Sieger in der 3,5-Zoll-Kategorie von One (AluDisc 3.0 2 TB; Gesamtnote: 2,31; Preis: 119 Euro)n nur rund anderhalb Minuten. An einem 2.0 Anschluss musste der Tester hingegen satte drei Minuten bis zur Fertigstellung des Kopiervorgangs warten.

In der 2,5-Zoll-Kategorie, in der die Samsung S2 Portable 640GB (Gesamtnote: 2,07; Preis: 89 Euro) die Konkurrenz tempomäßig abhängte, sieht es ähnlich aus. Am 3.0-Anschluss sind die 2,5-Zoll-Geräte mit durchschnittlich 70 MB rund 2,5-mal so schnell wie am 2.0-Anschluss mit lediglich 27 MB. Externe USB-3.0-Festplatten können tempomäßig schon fast mit internen Festplatten mithalten.

Übrigens lassen sich Notebooks und Desktop PCs leicht auf USB 3.0 aufrüsten. Im Handel sind Erweiterungskarten mit USB 3.0 Anschlüssen ab 20 Euro erhältlich. Für Notebooks gibt es Karten ab etwa 25 Euro – für diese Karten wird allerdings ein freier PC Express Card Einschub benötigt.