
Kodak Playfull: Alle Fakten zum neuen Pocket Camcorder
Auf den Namen “Playfull” hat Kodak seinen neuen Pocket Camcorder getauft – vermutlich, weil der Mini Videos mit vier Effekten versehen kann (Schwarzweiß, Sepia,
Hohe Sättigung, ’70er Jahre Look).
Das Gerät nimmt Videos in Full HD (1920 x 1080 Pixel) und 30 Bildern pro Sekunde auf. Fotos lassen sich mit dem Kodak Playfull ebenfalls aufzeichnen, hierfür stehen 5 Megapixel zur Verfügung. Der interne Speicher von 128 MB lässt sich Gott sei Dank mit Speicherkarten auf bis zu 32 GB erweitern, denn 128 MB dürften nur für sehr kurze Videos ausreichen.
Der 41,7 × 100,0 × 17,2 mm kleine und 95 Gramm leichte Camcorder ist mit einem 1,5 Zoll großen Display ausgestattet, dass sich automatisch an das Umgebungslicht anpasst. Außerdem steht eine LCD-Entspiegelungsfunktion zur Verfügung, mit der sich das Display auch in sehr hellen Umgebungen gut ablesen lassen soll.
Dank einer integrierten Editierfunktion können Videos direkt nach der Aufnahme bearbeitet werden. So lassen sich beispielsweise unerwünschte Szenen entfernen oder Standbilder aus Videos heraus erfassen. Ein optischer Bildstabilisator ist leider nicht an Bord, dafür soll ein elektronischer Stabilisator für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgen. Wie gut das in der Praxis funktioniert werden die ersten Testberichte zeigen, die sicherlich bald im Web veröffentlicht werden.
Kodaks Pocket Camcorder ist ab Frühjahr 2011 für rund 160 Euro in den Farben Silber, Blau-Silber, Violett-Silber und Blau-Schwarz erhältlich. Für den Preis legt Kodak auch ein HDMI-Kabel mit in das Paket.
Die Frage, ob man für Videoaufnahmen noch ein separates Gerät benötigt – immerhin können die meisten aktuellen Smartphones ebenfalls Videos in HD aufnehmen – muss letztendlich jeder für sich beantworten. Ich setze für Videoaufnahmen zum Beispiel auf mein iPhone 4 und bin mit den Ergebnissen zufrieden, aber je nachdem wie gut oder schlecht die Videoqualität des eigenen Handys ist, kann so ein Pocket Camcorder natürlich durchaus Sinn machen.